Willkommen

Der ginkoo-Innovationsnavigator ist eine Toolbox für die Entwicklung nachhaltiger Innovationen.

 

Die darin enthaltenen Instrumente unterstützen dabei, effizient miteinander zu kooperieren, sich über nachhaltige Lösungen zu verständigen und die Akzeptanz für die Innovation zu erhöhen. Zudem unterstützen sie dabei  Wissen über unterschiedliche Gruppen von Akteuren hinweg zu nutzen, die Erfolgschancen einzuschätzen und ein Marketing dafür zu konzipieren.

 

Mit dem ginkoo-Innovationsnavigator können Sie Ihren Innovationsprozess organisieren, indem Sie:

 

•   reflektieren und planen

•   allein oder im Team

•   diskutieren und koordinieren.

 

 

"Also für die Projektplanung und für das Prozessmanagement ist das ein hilfreiches Tool."

ginkoo Praxispartner

"Das Ding nimmt einem nicht das Denken ab."

ginkoo Praxispartner

"Alle, die sich für Nachhaltigkeitsinnovationen interessieren, werden sich das mal ansehen."

Feedbackinterview


Nachhaltigkeitsbewertung

UNTER ALLEN BETEILIGTEN AKTEUR*INNEN ABGESTIMMTE NACHHALTIGKEITSZIELE SCHAFFEN EINE GEMEINSAME VISION. SIE MACHEN DEN MEHRWERT DER INNOVATION SICHTBAR UND ERMÖGLICHEN EINE ZIELKONTROLLE. Nachhaltigkeitsinnovationen können einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen, die Berücksichtigung von ethischen und sozialen Aspekten verursacht den Bereitsteller*innen der Innovation aber auch zusätzliche Kosten. Zudem stimmen die Definitionen von Nachhaltigkeit der an der Innovation beteiligten Akteur*innen nicht immer überein, da es ein sehr breites Konzept ist. Damit Sie den Mehrwert der Innovation realisieren können, muss deshalb geklärt werden, wer welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt, welche die wichtigsten Ziele sind und inwiefern sie umgesetzt werden. Dadurch können Sie konkretisieren, was die Innovation zu ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit beiträgt. Die Kommunikation nach außen können Sie anschließend so gestalten, dass potentielle Kund*innen oder Nutzer*innen diesen Mehrwert auch wahrnehmen.

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Was bietet das Tool?

Mit dem Onlinetool können Sie gemeinsam mit allen beteiligten Akteur*innen die Nachhaltigkeitskriterien auswählen, die aus Ihrer Sicht am wichtigsten für den Mehrwert der Innovation sind. Anschließend können Sie und die anderen Nutzer*innen jeweils gewichten, inwiefern die Kriterien aus ihrer Sicht bereits erfüllt werden. In einem letzten Schritt wird die Auswahl und Gewichtung der Kriterien grafisch dargestellt. Sie können Ihre Angaben dann mit den Angaben der anderen Teilnehmer*innen bzw. die Angaben verschiedener Akteursgruppen miteinander vergleichen.

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Was kann ich vom Tool erwarten?

Die Ergebnisse stellen zunächst eine einfach verständliche Grundlage dar, um Nachhaltigkeitsziele vergleichbar zu machen, denn verschiedene Akteure und Akteursgruppen können unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen bezüglich der Nachhaltigkeit einer Innovation haben. Diese werden durch die Anwendung des Tools aufgezeigt, wodurch das Konzept von Nachhaltigkeit in Bezug auf die Innovation heruntergebrochen und konkretisiert wird. 

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Ginkoo Beispiel Nachhaltigkeitsbewertung

Beispiele für Toolanwendung in ginkoo:

In der Fallstudie Naturland wendeten die Akteursgruppen Vertrieb, Ladner*innen, Landwirt*innen das Tool in Bezug auf ei care an. Sie identifizierten die Nachhaltigkeitsziele, die für den Mehrwert von ei care am wichtigsten sind und gaben eine Einschätzung ab, inwiefern die jeweiligen Ziele bereits umgesetzt werden. Diese Angaben werden grafisch dargestellt, dies ermöglichte es den Anwender*innen ihre eigenen Angaben mit denen anderer Gruppen oder Gruppenergebnisse untereinander zu vergleichen. Das positive Feedback zeigte, dass das Tool seine angedachten Funktionen erfüllt, dass Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Gruppen aufzeigt werden und dadurch in den jeweiligen Bereichen Diskussion und Verbesserungsvorschläge stimuliert werden. 

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Kooperation

KOOPERATION IST ESSENZIELL, UM DIE KOMPETENZEN UND RESSOURCEN ZU HABEN, INNOVATIONSPROZESSE LANGFRISTIG ZU ETABLIEREN! - Um Innovationen für nachhaltiges Landmanagement erfolgreich zu etablieren, ist i.d.R. die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren notwendig. Eine der zentralen Fragen ist, welche Mischung an Akteuren sinnvoll und notwendig ist, um die Innovation mit den angestrebten Nachhaltigkeitsleistungen langfristig etablieren zu können. Je nach Innovation kann es sich um vertikale Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette oder horizontale Zusammenarbeit z.B. zwischen Akteuren aus der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung in einer Region handeln. Für ein erfolgreiches Miteinander sind die gemeinsamen Ziele sowie die Arbeitsteilung zu klären. Kooperationen benötigen außerdem ein Minimum an Management-Strukturen, um eine stabile Zusammenarbeit zu gewährleisten, die auf Vertrauen basiert. Das Management dieser Kooperationen ist durch teilweise widersprüchliche Ziele – ökonomische Tragfähigkeit bei gleichzeitiger Erbringung von Nachhaltigkeitsleistungen - sehr anspruchsvoll. 

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Was leistet das Tool?

Der Leitfaden Kooperationsmanagement unterstützt Akteure, die Kooperationen initiieren oder organisieren, dabei, ihre Zusammenarbeit als ein Schlüssel für nachhaltiges Landmanagement erfolgreich (effektiv und effizient) zu gestalten. Er leistet Hilfestellung bei den Fragen:

  • Was sind die Ziele der Kooperation?
  • Welche Akteure mit welchen Ressourcen sind notwendig, um die Innovation erfolgreich zu etablieren?
  • Werden Aufwand und Ertrag zwischen den Beteiligten fair verteilt?
  • Welche Akteure übernehmen welche Aufgaben und wie wird die Zusammenarbeit gemanagt?
  • Welche Rolle spielen Vertrauen und Kooperationskultur für die Zusammenarbeit?

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Was kann ich erwarten?

Der Leitfaden unterstützt die Koordinator*innen erstens bei der Planung von Kooperationen. Zweitens hilft er, bestehende Kooperationen zu analysieren und Handlungsbedarfe aufzudecken. Drittens bietet der Leitfaden Hilfsmittel, um die Kooperation dauerhaft zu managen und zu evaluieren. 

Neben einer schnellen Orientierung, an welchen Punkten Unklarheiten oder Handlungsbedarf bestehen, bietet der Leitfaden mehrere Einzelinstrumente, die es den Koordinator*innen ermöglichen, offene Fragen für sich oder gemeinsam mit anderen Akteuren der Kooperation zu klären. 

 

Ginkoo Beispiel Kooperation

Beispiele für Toolanwendung in ginkoo: 

In der Fallstudie „ei care“ wurde das Beantworten der Orientierungsfragen als hilfreich angesehen, um Schwachstellen in der Kooperation zu identifizieren. Ein Ergebnis war die Erkenntnis, dass der Handel noch zu wenig in die Kooperation eingebunden ist. Dies hatte zur Folge, dass die Endkunden ungenügend darüber informiert wurden, worin die Besonderheit der Produkte besteht. Im weiteren Prozess wurde der Handel intensiver einbezogen, was Kommunikation und Marketing am Point of Sale angeht.

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Innovationsbewertung

Sie haben eine neue Idee (Innovation) und wissen nicht, ob Ihre Innovation das Potenzial besitzt, erfolgreich umgesetzt werden kann und welche Kriterien für diese Bewertung besonders relevant sind? Das IAT (Invention Assessment Tool) gibt Ihnen bereits in der Anfangsphase des Innovationsprozesses eine Prognose hinsichtlich der Erfolgsaussichten Ihrer Innovation. Das IAT kann Ihnen in anhand eines Bewertungssystems unter Zuhilfenahme verschiedenster Indikatoren Schwachstellen und Hemmnisse aufzeigen, die eine erfolgreiche Implementierung wesentlich beeinflussen. Das IAT bildet einen idealtypischen Innovationsprozess  anhand der verschiedenen Innovationstypen (Produkt-, Prozess-, Marketing- und Organisationsinnovation) ab. Eine Produktinnovation ist ein vermarktungsfähiges Produkt, das auf einem Markt völlig neu oder relativ neu ist. Bei einer Produktinnovation werden Produkte mit neuen Eigenschaften versehen. Bei einer Prozessinnovation entstehen Neuerungen an betrieblichen Abläufen oder Geschäftsprozessen. Eine Marketinginnovation ist die Einführung einer neuen Marketingmethode, die wesentliche Änderungen in Produktdesign, Produktplatzierung, Produktwerbung oder Preisgestaltung beinhaltet. Von einer sozialen Innovation spricht man, wenn es bewusste Neukonfigurationen sozialer Praktiken in einem Handlungsfeld gibt, mit dem Ziel Bedürfnisse besser zu lösen als dies auf der Grundlage etablierter Praktiken möglich ist.
Dabei betrachtet das IAT die Innovation als Ganzes und nimmt anhand wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Indikatoren eine Prognose für die Erfolgsaussichten Ihrer Innovation vor. Mithilfe des Bewertungsergebnisses erhalten Sie einen Überblick in welchen erfolgsrelevanten Bereichen Verbesserungspotenzial für die geplante Innovation besteht.

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Was leistet das Tool?

Das IAT (Invention Assessment Tool) ist so angelegt, dass es zu jedem Zeitpunkt des Innovationsprozesses eine Prognose hinsichtlich der Erfolgsaussichten einer geplanten Innovation vornehmen kann. 
Bereits zu Beginn des Innovationsprozesses sollten Sie  das IAT angewenden, denn das Bewertungsergebnis (Prognoseergebnis) zeigt Ihnen zu diesem frühen Zeitpunkt des Innovationsprozesses Schwachstellen / Bedarfe auf und gibt Ihnen eine Orientierung, um diese im weiteren Verlauf des Innovationsprozesses berücksichtigen zu können. Ihr  individueller Bewertungsprozess und Ihr individuelles Bewertungsergebnis wird gespeichert und ist für Sie jederzeit abrufbar. So können Sie das IAT fortwährend als Kontrollinstrument nutzen indem Sie den Bewertungsprozess im Verlauf des Innovationsprozesses  wiederholen und so Veränderungen im Bewertungsergebnis im Vergleich zur Ausgangssituation reflektieren und ggfs. Anpassungen vornehmen  können.

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Was kann ich erwarten?

Das IAT zeigt Ihnen konkrete Schwachstellen und Hemmnisse im Innovationsprozess auf. Entsprechend der ex-ante festgestellten Hemmnisse / Schwachstellen können Sie  in  den einzelnen schwach bewerteten Bereichen konkrete Verbesserungsmaßnahmen einleiten bzw. erfahren Sie, dass diesbezüglich noch Informationen eingeholt werden müssen, so  kann daher auch auf andere Tools des IMM verwiesen werden. Ein Verweis auf die entsprechenden Tools eröffnet Ihnen als Innovationsträger eine Möglichkeit diese Tools einzelfallspezifisch anzuwenden um Schwachstellen / Hemmnissen entsprechend zu begegnen.

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Ginkoo Beispiel Innovationsbewertung

In der Fallstudie „ei-care“ wurde mithilfe eines, dem IAT-entnommenen, Indikatorensystems eine betriebswirtschaftliche Analyse der ei-care Betriebe auf Betriebsebene durchgeführt. Diese zeigte sowohl den „ei-care-Landwirten“ als auch der Naturlandmarktgesellschaft wo ökonomisches Optimierungspotenzial  hinsichtlich der Innovation „Zweinutzungshuhn“  bestand.  

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Wissen

Wissen Sie, wie Sie passende & unterstützende Rahmenbedingungen für den Umgang mit Wissen für Ihr Innovationsvorhaben schaffen können? Rahmenbedingungen die dafür sorgen, dass insbesondere an wichtigen Schnittstellen zwischen den beteiligten Akteuren relevantes Wissen für den nächsten Innovationsschritt effektiv koordiniert werden kann? Brauchen Sie das überhaupt? Die Roadmap Wissensmanagement will anhand einiger Tools und Tipps aufzeigen, warum Sie die Ressource Wissen für Ihr Innovationsvorhaben im nachhaltigen Landmanagement effektiver nutzen sollten und wie das geht.

Wissensmanagement (WM) wird häufig enthusiastisch begonnen, die Ergebnisse bleiben aber oftmals (weit) hinter den Erwartungen zurück. Das liegt üblicherweise daran, dass WM schwierige Rahmenbedingungen für die Umsetzung hat. Bspw.: unzureichender Managementunterstützung (führen zu Legitimitätsproblemen bei der Umsetzung), unzureichender Planung, Koordination und Evaluierung der gewählten Maßnahmen, unzureichender Qualifikation der durchführenden Mitarbeiter, oder der Tatsache, dass Wissensmanagement oft als „Nebenbei-Aufgabe“ wahrgenommen wird und eine schlechte Ressourcenausstattung erhält (Frost, 2014). Zudem konnte in der Vergangenheit der konkrete Erfolg von Wissensmanagement-Maßnahmen oft nicht - die entstehenden Kosten jedoch sehr wohl- nachgewiesen werden. Daher wird der generelle Nutzen von WM oft hinterfragt. Wir sind aber überzeugt, dass Wissensmanagement durch gute Planung und Abstimmung mit anderen Managamentaufgaben entscheidend zum Erfolg Ihres Innovationsvorhabens beitragen kann.

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Was leistet das Tool?

Die Roadmap Wissensmanagement bietet Ihnen Unterstützung dabei die Rahmenbedingungen für den Umgang mit Wissen in Ihrem Innovationsvorhaben festzulegen. Dazu gehört: 

  • Eine Wissensplanung für Ihr Innovationsvorhaben vorzunehmen, das Ihre Nachhaltigkeits- und Innovationsziele unterstützt.
  • Einen Überblick über die wichtigen Wissensbestände, Wissenslücken und Wissensmonopole bei den einzelnen Akteuren zu bekommen  &  Wissensziele, Wissensbestände & das Innovationsumfeld regelmäßig auf Aktualität hin zu überprüfen. 
  • Den für Ihr Innovationsvorhaben notwendigen Wissensprozess an den Schnittstellen gut aufeinander abgestimmt zu organisieren 
  • Die notwendigen Ressourcen (Finanzielle Mittel und Manpower) und Prozesse zu organisieren.

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Was kann ich erwarten?

Die Roadmap Wissensmanagement unterstützt Sie dabei, fördernde Rahmenbedingungen für die Organisation der notwendigen Wissensprozesse in Ihrem Innovationsvorhaben zu schaffen. 
Dazu stehen Ihnen vier „Tools“ zu Verfügung. Eins betrifft das Strategische Wissensmanagement und eins das Operative Wissensmanagement. Die Tools bauen logisch aufeinander auf und können sehr gut nacheinander angewendet werden. Falls Sie in Teilen bereits sicher sind, dass Ihre Wissensprozesse gut funktionieren sind die Tools natürlich auch einzeln anwendbar, oder Sie nutzen Sie einfach um vor Ort bestehende Routinen zu ergänzen. 

Es handelt sich vor allem um analoge, kommunikationsfördernde Tools. Denn es gilt: Je spezifischer die Nachhaltigkeitsprobleme und je komplexer die Prozesse, umso weniger eignet sich Software, bzw. umso weniger kann Software diese Komplexität auch sinnvoll abbilden. Der angebotene Mix aus Tool-Anleitungen und Kurz-Checklisten soll Ihnen ein Gefühl dafür geben, wie Sie in Ihrem Vorhaben Wissensprozesse möglichst effektiv organisieren können. 

Sie entscheiden, in welcher Detailtiefe Sie sich die Tools ansehen oder anwenden wollen. Es kann bereits hilfreich sein, sich mit der Roadmap einen Überblick zu verschaffen und sich neue Inspiration zum Thema Wissensmanagement zu holen. 

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Ginkoo Anwendungsbeispiel

Die Wissenslandkarte wurde für beide Fallstudien in ginkoo zunächst analog erarbeitet. In der Fallstudie ei care wurde sie eingesetzt, um in einem WorkshopformatWissensasymmetrien bei Partnern entlang der Wertschöpfungskette aufzulösen und alle Partner auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen. Dies hatte zwei positive Effekte: 1. Es wurden den Akteuren die Komplexität des Vorhabens, die wichtigen Handlungsfelder im Bereich Wissen und die Wissenslücken aufgezeigt. Dadurch konnten weitere Maßnahmen formuliert werden. Für das Fallbeispiel Spreewald wurde die Wissenslandkarte auch digitalisiert. Das Decision spider Tool wird ebenso in der Fallstudie ei care angewendet und unterstützt den Managementalltag der koordinierenden Akteure bei ei care. Es dient der Zusammenarbeit im Team und zum Verdeutlichen/Erklären… von sonst „unsichtbaren“ Aufgaben des Wissensmanagement (?). Die Koordinierenden Akteure empfanden das Tool als hilfreich und stellten fest, dass einzelnen Prozesse oder Vorhaben (bspw. Produktneuentwicklung) dadurch besser strukturiert werden konnten.

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Akzeptanz

OHNE AKZEPTANZ KEINE UMSETZUNG IHRER INNOVATION! Es gibt viele gute Ideen für ein nachhaltigeres Landmanagement, doch nur die wenigsten davon können sich aktuell durchsetzen. Ein wichtiger Aspekt, der zum Erfolg solcher Innovationen und Projekte beiträgt, ist dabei deren Akzeptanz von Seiten der beteiligten Akteure: Werden Innovationen z.B. von Nutzer*innen nicht angenommen, können sie keinen langfristigen Erfolg haben. Ablehnung kann zusätzlich zu erheblichen Konflikten führen, zum Beispiel wenn Ihr Projekt auf aktive Gegnerschaft trifft. Ohne das Wissen, welche Umstände und Aspekte die Akzeptanz bestimmen, kann diese allerdings nicht verbessert und Probleme nicht abgemildert oder behoben werden.

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Was bietet das Tool?

Das Tool hilft Ihnen dabei, Akzeptanzprobleme zu erkennen und gibt Anregungen für akzeptanzsteigernde Maßnahmen. Im Idealfall nutzen Sie es schon in der ersten Planungsphase, um auf potenzielle Probleme und fördernde Aspekte von Beginn an eingehen zu können. Auch wenn Ihr Projekt schon fortgeschritten ist, ist eine Anwendung durchaus sinnvoll, da Sie so auf bereits aufgetretene Probleme angemessen reagieren können. Das leitet Sie Schritt für Schritt durch Vorüberlegungen, Analysen bis hin zu passenden akzeptanzsteigernden Maßnahmen. Das Tool ist ohne Vorkenntnisse und zum Verschaffen eines ersten Überblick mit geringen Ressourcen nutzbar. Es bietet aber auch Anleitungen für aufwändigere Vorgehensweisen.

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Was können Sie erwarten?

Das Tool bietet eine systematische und strukturierte Vorgehensweise für die Themen Akzeptanzanalyse und akzeptanzsteigernde Maßnahmen. Dafür gibt eine klare und verständliche Untergliederung in diese 2 Module. Wir halten für Sie ein Set an Bausteinen bereit (z.B., fact sheets zu Erhebungsmethoden und Methoden der Partizipation zur Akzeptanzsteigerung, allgemeine Empfehlungen zur Akzeptanzsteigerung). Sie können entsprechend Ihrer Bedarfe und Ressourcen entscheiden, welche Bausteine Sie nutzen möchten.

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Ginkoo Beispiel Akzeptanz

Im Biosphärenreservat Spreewald sollen wertvolle Feuchtwiesen weiter bewirtschaftet werden, indem innovative Ideen lokal umgesetzt werden, wie bspw. „Heizöfen zur energetischen Verwertung von Biomasse“. Dafür ist Wissen zur Akzeptanz dieser Ideen notwendig. Deshalb wurden mit Hilfe des Moduls 1 „Akzeptanzanalyse“ Interviews geführt und ausgewertet. Ein Anwendungsbeispiel für das Modul 2 „Akzeptanzsteigernde Maßnahmen“ ist ein Innovationsworkshop mit Landwirten und Landeigentümern, der im Spreewald veranstaltet wurde, um Ziele zur Erhaltung der Kulturlandschaft und die Akzeptanz von dazu passenden innovativen Ideen zu diskutieren. Das sind aber nur 2 Beispiele von einer Vielzahl im Tool vorgeschlagener Methoden und möglichen Anwendungen.

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Marketing

MARKETING LÄSST IHRE INNOVATION STRAHLEN – MACHEN SIE MIT PASSGENAUEN MARKETINGSTRATEGIEN AUF IHRE INNOVATION AUFMERKSAM UND STÄRKEN IHREN ABSATZ! - Marketing umfasst zugleich unternehmerisches Planen und Handeln und orientiert sich dabei am Markt, um den Produktabsatz zu stärken. In Innovationsprozessen wird dem Bereich Marketing oftmals nur eine geringe Bedeutung beigemessen und vor allem in KMU sind kaum personelle Ressourcen im Marketing-Bereich vorhanden. Doch Innovationen, gerade die des nachhaltigen Landmanagements die mit konventionellen Produkten konkurrieren, können ohne Marktkenntnisse und zielgerichtetes Marketing am Markt nicht bestehen. Auch gute und durchaus sinnvolle und notwendige Innovationen verschwinden teilweise nach kurzer Einführung wieder vom Markt, da die Nachfrage und/oder der Absatz zu gering sind/ist. Dabei werden Verbraucher oftmals aufgrund fehlender oder unzureichender Kommunikations- und Marketingmaßnahmen auf die Innovationen schlicht nicht aufmerksam.

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Was leistet das Tool?

In dem Tool soll Marketing erklärt sowie damit verbundene Aufgaben beschrieben und verschiedene Marketing-Möglichkeiten mit Beispielen aufgezeigt werden. Es leistet Hilfestellung bei den Fragen:

  • Wie funktioniert Marketing und bei welchen Herausforderungen kann Marketing helfen?
  • Wie kann eine Marketingstrategie erstellt werden und wie kann Verbraucherforschung unterstützen?
  • Welche finanziellen und personellen Ressourcen sollten für das Marketing eingeplant werden?

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Was kann ich vom Tool erwarten?

Das Marketing Manual soll dem Nutzer vermitteln, was Marketing ist und bei welchen Problemstellungen Marketing unerlässlich ist. Aufgrund der Schnelllebigkeit des Marketings und der Individualität von Unternehmen und Unternehmens-/Produktproblemen können keine speziellen und maßgeschneiderten Marketingstrategien im Rahmen des Tools vorgeschlagen werden. Denn ohne Vorkenntnisse verspricht das Ausarbeiten von Marketingstrategien und - aktionen keinen großen Erfolg. Zudem sollten Marketingstrategien sehr individuell auf die jeweilige Innovation und Zielgruppe zugeschnitten sein. Daher gibt das Tool einen Überblick über Marketingmaßnahmen und -strategien, ohne explizit welche zu erstellen. So soll der Nutzer vielmehr unterstützt werden Anregungen für die Entwicklung und Umsetzung von Marketingstrategien zu erhalten und ggf. auf weitere Informationsquellen und Hilfestellungen verwiesen werden.

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Ginkoo Beispiel Marketing

In der Fallstudie „ei care“ bestand zum einen das Problem, dass das Marketing kein fester Bestandteil im unternehmerischen Alltag war und es zum anderen keine personellen Ressourcen gab. Das Marketing war einer Position untergeordnet, jedoch hatte der Positionsinhaber zeitliche Restriktionen und nur geringe Vorkenntnisse im Bereich Marketing. Darüber hinaus gab es kein festgeschriebenes finanzielles Budget für den Bereich Marketing. Im Projektverlauf wurden unterschiedliche Marketingaktionen vorgestellt und geplant, jedoch aufgrund der Unterordnung des Themenbereiches, der zeitlichen und finanziellen Restriktionen sowie der geringen Marketingkenntnisse und schließlich auch der Unternehmenskonstellation konnte keine Marketingaktion im geplanten Umfang durchgeführt werden. Daraus leitete sich die Idee des Handbuches ab, das den Nutzen und die Notwendigkeit von Marketing aufzeigt.

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Ziele Nachhaltigkeitsinnovation

ZIELE HABEN EINE WICHTIGE FUNKTION: SIE GEBEN ORIENTIERUNG, REDUZIEREN UNSICHERHEIT UND MOTIVIEREN DIE BETEILIGTEN. Nachhaltigkeitsinnovationen zeichnen sich einerseits durch ihre Richtung (Nachhaltigkeitsziele) und die jeweils neu zu entwickelnde Lösung (Innovationsziele) im jeweiligen Kontext des Landmanagements aus. Wenn die Innovationsziele nicht an den richtigen Stellen ansetzen oder unklar sind und auch die Umsetzungsziele für die verschiedenen Komponenten unkonkret bleiben, können Akteure sich nicht koordinieren und das Vorhaben gerät ins Stocken. Zu solchen Situationen kommt es am Anfang des Innovationsprozesses bzw. immer wieder vor einem neuen Entwicklungsschritt.  Ziele zu setzen ist eine wichtige Aufgabe des Managements. Im nachhaltigen Landmanagement sollten Ziele nicht nur von Entscheidern in Unternehmen und Verwaltungen sondern gleichzeitig auch zwischen Akteuren und Organisationen erarbeitet, abgestimmt und umgesetzt werden. Zudem muss Nachhaltigkeit und eine nachhaltige Zukunft vor Ort gut verstanden werden, damit die Innovationsziele an den richtigen Stellen ansetzen. Auch manche schon vorhandenen Ideen und Lösungsansätze können durch eine Überprüfung und Nachjustierung neu in Richtung Nachhaltigkeit ausgerichtet und weiterentwickelt werden.

Mit der Konkretisierung der verschiedenen Ziele beschäftigt sich der Basischeck.

Nachhaltigkeitsziele lenken das Innovationsgeschehen.

Für die Ausrichtung und Planung zielführender Maßnahmen (Innovationsziele und Umsetzungsziele) sind sie unerlässlich. Innovationsziele sind Ansatzpunkte und Lösungsideen, mit denen die Nachhaltigkeitssituation durch eine Kombination aus Neuem, Veränderung und Bewährtem vor Ort verbessert werden soll. Es kann sich um Technologien, Organisationsformen, soziale Praktiken u.ä. handeln. Umsetzungsziele sind eine notwendige Voraussetzung, damit Akteure des nachhaltigen Landmanagements sich über Unternehmens-, Verwaltungs- und andere Grenzen hinweg organisieren können. Für ein Innovationsziel können mehrere Umsetzungsziele wichtig sein und zu jedem dieser Umsetzungsziele müssen unterschiedliche Akteure kooperieren, Wissen zusammentragen, kommunizieren etc. Unkonkrete oder unvollständige Nachhaltigkeits-, Innovations- und Umsetzungsziele führen zu Situationen von Unsicherheit,  Unübersichtlichkeit und Unzufriedenheit über das Fortbestehen von Nachhaltigkeitsproblemen. 

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