Wissen sichern

Innovationsprozesse sind dynamisch, wie kann Wissen bewahrt werden?

Viele innere und äußere Einflussfaktoren (bspw. Änderungen in der Akteurs-Konstellation im Innovationsprozess, politische Rahmenbedingungen) machen das nachhaltige Landmanagement zu einem dynamischen Umfeld für Innovationsaktivitäten. Gleichzeitig können Vorgänge durch fehlende Routinen aber auch langwierig sein. Hier ergibt sich ein Spannungsfeld. Eine strukturierte Wissenssicherung ist essenziell, um Ressourcen zu sparen und die Prozesse gut zu gestalten. Oft wird Wissen erst gesichert, wenn sich Änderungen andeuten (bspw. bei Krankheit oder Weggang). Da es aber im nachhaltigen Landmanagement immer wieder zu sich ändernden Situationen kommt (siehe oben), sollte regelmäßig Erfahrungs- aber auch Prozesswissen gesichert werden. Dies kann auch dabei helfen, Phänomenen wie Betriebsblindheit, abnehmende Motivation oder Unklarheiten vorzubeugen.  

 

Folgende Fragestellungen können beim Thema Wissenssicherung für Sie relevant sein:   

  • Was sind die relevanten Wissensfelder in meinem Innovationsprozess und welche Akteure sind beteiligt?
  • Welche Personen haben für den Innovationsprozess relevantes Wissen? (Was ist das genau für Wissen: Erfahrungswissen, Expert_innenwissen) 
  • Wer braucht Zugang zu diesem Wissen, damit der nächste Innovationsschritt realisiert werden kann? 
  • Wie kann es gesichert werden? Welche Methoden sollen angewendet werden? 
  • Ist bestimmtes Wissen auch auf andere Projekte übertragbar? (Wiederverwendung von Wissen)